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13.06.2018

Verbot, den Standortübungsplatz der Bundeswehr zu betreten

Nutzungsregelung der bundeseigenen Verbindungsstraße Neustadt - Stadtallendorf
 
Es wird darauf hingewiesen, dass der Standortübungsplatz der Bundeswehr, der mit seiner Fläche Teile des Gemeindegebietes Stadtallendorf einschl. WASAG-Gelände und Teile der Gemeindegebiete Neustadt und Kirtorf umfasst und an seiner Begrenzung mit Hinweistafeln versehen ist, ohne Genehmigung nicht betreten werden darf. Der Standortübungsplatz (ehemaliger Feldflugplatz Kirtorf) ist durch Munitionssprengungen in den 50iger Jahren in hohem Maße mit noch scharfer Sprengmunition und Sprengstoffrückständen kontaminiert. Fundgegenstände dürfen daher dort weder berührt noch aufgenommen oder entwendet werden. Bei Munition oder Munitionsteilen besteht Lebensgefahr.

Die bundeseigene Verbindungsstraße Stadtallendorf – Neustadt wurde durch die Bundeswehr ab der Einfahrt zum Standortübungsplatz bis nach Neustadt in das Grundvermögen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben abgegeben und durch diese mit Schranken (auch für die Bundeswehr) gesperrt. Für die Benutzung der ehemaligen Verbindungsstraße von Stadtallendorf bis zur Einfahrt des Standortübungsplatzes ist die Benutzung mit privaten Kraftfahrzeugen und Fahrrädern ohne schriftliche Genehmigung des Standortältesten Stadtallendorf nicht gestattet. Ausnahme: Mit Fahrrädern an Sonn- und Feiertagen, dabei erfolgt die Benutzung der Verbindungsstraße auf eigene Gefahr. Erteilte Genehmigungen sind den eingesetzten militärischen Streifen auf Verlangen vorzuzeigen.

Das WASAG-Gelände in den Bereichen Artilleriestraße (Zufahrt zur Hessenkaserne) – Finkenweg – Scharnhorststraße darf von Unbefugten weder betreten noch befahren werden.

Das illegale Ablagern von Bauschutt und/oder Müll ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt. Die eingesetzten Streifen sind angehalten, die Personalien der angetroffenen Personen festzustellen und ein Bußgeldverfahren einleiten zu lassen.

Der Standortälteste
In Vertretung
gez. Raab
Oberst i.G.