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19.07.2017

Interkommunale Zusammenarbeit - Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf wollen Möglichkeiten des Miteinanders ausloten

Bereits zum zweiten Male trafen sich die Bürgermeister Olaf Hausmann (Kirchhain), Thomas Groll (Neustadt) und Christian Somogyi (Stadtallendorf), um sich über Möglichkeiten der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) der drei Ostkreiskommunen auszutauschen.

An der Unterredung nahm Claus Spandau, Geschäftsführer des hessischen Kompetenzzentrums für Interkommunale Zusammenarbeit teil. Dessen Aufgabe ist es, interessierte Städte und Gemeinden bei strategischen und inhaltlichen Fragen eines vertieften Miteinanders zu beraten.

Spandau stellte den Bürgermeistern eine Vielzahl von bereits umgesetzten Projekten vor. Diese reichten von einer Zusammenarbeit der Bauhöfe und Standesämter über gemeinsame Ordnungsamtsbezirke bis hin zu Gemeinschaftskassen.

„Unser Ziel sind zukunftsfähige Kommunalstrukturen“, erklärten Olaf Hausmann, Thomas Groll und Christian Somogyi übereinstimmend. „Dabei wollen wir durchaus über die jeweilige Stadtgrenze hinwegschauen. In verschiedenen Bereichen arbeiten Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf bereits zusammen. Dies ist sicher noch ausbaufähig“, betonten die Bürgermeister.

Zunächst ist angedacht, die Gremien vor Ort über die bisherigen Gespräche und die angedachte weitere Entwicklung zu informieren. Für das IV. Quartal 2017 wird ein gleichlautender Grundsatzbeschluss in den drei Stadtverordnetenversammlungen angestrebt. Dessen Kernpunkt soll eine Organisationsuntersuchung der Verwaltungen sein. Dabei soll ausgelotet werden, in welchen Bereichen ein verstärktes Miteinander ohne Qualitätsverlust vor Ort möglich ist.

Ein solcher Beschluss ist notwendig, um Fördermittel für die vorgesehene Untersuchung vom Land zu bekommen.