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Stadtallendorf - Geschichte einer jungen Stadt - Band 2

Stadtteil Erksorf

Im 17. Jahrhundert verwüstete der Dreißigjährige Krieg den Boden und brachte großes Elend über die Bevölkerung. Das 18. Jahrhundert legte den Menschen die Last der Viehseuchen auf, was das Elend verlängerte. Erksdorfs Sanierung und Festigung begann erst mit dem Ablösungsgesetz im 19. Jahrhundert, das erstmalig Eigenbesitz an Grund und Boden ermöglichte. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Erksdorf unter den verschiedensten Regierungsformen zu einem wohlhabenden Bauerndorf. 278 Bilder, Graphiken und Skizzen unterstützen den Text der Chronik und wirken so aus zwei Richtungen auf den Leser ein. Die Erksdorfer Flur- und Dorfnamen wirken aus der Vergangenheit in die Gegenwart hinein. Zwei tragende Säulen der Erksdorfer Entwicklung sind in eigenen Abschnitten mit der Geschichte der Erksdorfer Kirche und der Erksdorfer Schule dargestellt.

Die dritte Säule bildet der gesellschaftlich-kulturelle Teil, in dem die geschichtliche Entwicklung der Marburger evangelischen Tracht in Erksdorf, das Erksdorfer Vereinsleben, die Umweltprobleme in Erksdorf, das Brauchtum mit dem Aberglauben, den Märchen, Sagen und Schrullen, die Lieder und Sprüche in Erksdorf und letztlich die Erksdorfer Wetterchronik von 1303 bis 1982 dargestellt wird.

Der Anhang beinhaltet Maße, Gewichte, Geldwerte, Worterklärungen, ein Literaturverzeichnis und ein Nachschlageverzeichnis. Mit diesem zweiten Band der "Geschichte einer jungen Stadt" beginnt die Reihe der Chroniken der Gemeinden, die von 1972 an einen Eingliederungsantrag gestellt haben. Im Rahmen der hessischen Gebietsreform von 1974 wurden sie zur Stadt Stadtallendorf zusammengeschlossen.

Preis: 27,50 € zzgl. Porto und Versand