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Barockkirche St. Katharina
St. Katharina zählt zu den schönsten barocken Landkirchen im weiten Umland.
Im Jahr 721 kam der englische Benediktinermönch Winfried, der spätere hl. Bonifatius in unsere Gegend, baute auf der Amöneburg ein Kloster und begann von dort die Gegend zu christianisieren. So kam er auch in den damaligen Ort „Berinscozo“, dem späteren Allendorf und baute dort eine kleine Missionskirche. Im 11. Jh. gab es dann schon eine steinerne romanische Kirche. Witterungseinflüsse und Kriegshandlungen machten immer wieder Reparaturen notwendig. Im 18. Jh. war der Verfall soweit fortgeschritten, dass sich die Gemeinde zu einem Neubau entschloss. 1731 wurde die alte Kirche abgebrochen und 1732 mit dem Neubau begonnen.
Die Steine wurden in der „Hundgasse“, der heutigen Hahnengasse gebrochen. Der Plan für den Bau soll vom landgräflichen Hofbaumeister Charles du Ry aus Kassel stammen. Die Maurerarbeiten erledigte der Kirchen-Maurer-Meister Jacob Scheiler. Die Mauern sind außen gegliedert durch schmale Pilaster mit einfachen Kapitellen in der Nähe des Dachgesimses. Ein Jahr nach Baubeginn wurde bereits das Dach gedeckt und 1735 der erste Gottesdienst gefeiert. ...